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Grazer Athleten räumten bei österreichischer Langbahn- Hallenmeisterschaften im Wiener Stadthallenbad ab.
Das Wasser im Wiener Stadthallenbad scheint den Grazer Schwimmern zu liegen. Bei den österreichischen Langbahn-Hallenmeisterschaften räumten die Grazer Vereine - USC Graz, Atus Graz und ATG - insgesamt 15 Medaillen (3 Gold, 6 Silber, 6 Bronze). Herausragend war die Leistung von Martzin Spitzer, der es im Medaillenspielgel hinter Dinko Jukic und David Brandl auf Platz drei landete. Neben drei Goldenen und einer Silbermedaille sicherte er sich über 50 Meter Schmetterling auch das Ticket für die EM in Budapest.
Bei den Damen war die gebürtige Grazerin Jördis Steinegger (5 Gold, 1 Silber, 1 Bronze) die Nummer eins. Doch während der "Paradefisch" Graz verlassen hatte, um in Linz zu trainieren, wuchsen in ihrer Heimat neue Medaillenanwärter heran. "Wir haben die Gunst der Stunde genutzt", sagt Fachwart Günther Scherübl. "Und wir haben das Glück, einige Talente zu haben, denen wir sehr gute Trainingsmöglichkeiten bieten können."
Einen großen Anteil daran hat neben den Trainern Ingrid Flöck (USC), Christoph Schreiner (Atus) und Gernot Poduschka (ATG) laut Scherübl auch die bewährte Schulform im Sport-Borg. "Die jungen Athleten haben dadurch die Möglichkeit, drei Mal in der Woche am Vormittag zu trainieren."
Einen "Warnschuss" in Richtung Steinegger gab Eva Chaves Diaz ab. Die USC-Graz-Schwimmerin blieb im 50-Meter-Rücken-Finale nur eine Hundertstel hinter der Grazerin und holte Silber. Die 14-jährige sicherte sich neben fünf Silbernen und einer Bronzenen auch noch drei Tickets für die Jugend-EM.
Ebenfalls qualifiziert, aber nicht bei der Jugend-EM ist Christian Scherübl (Atus Graz). Er schaffte zwei Mal das Limit, ist aber zu jung für die Meisterschaften. |